Diyarbakir
Diyarbakir ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt in Süd Anatolien, am Tigris.
In Diyarbakir steht noch heute einer der größten und besterhaltenen Befestigungsanlagen der Welt. Zum größten Teil besteht sie aus Basalt. Ihr heutiges Aussehen haben die Mauern und die Burg schon seit mehr als 1600 Jahren. Im Jahr 349 erhielten diese ihr heutiges Aussehen. Die Befestigungsanlage besteht dabei aus einem äußeren und inneren Teil. Im äußeren Teil verfügt die Befestigungsanlage insgesamt über 82 Türme und 4 Tore. Die Tore zeigen dabei in die vier Himmelsrichtungen. Das Bergtor, das Da? Kap?s? befindet sich im Norden, das
Urfa Kap?s? im Westen, das Mardin Kap?s? im Süden und das Yeni Kap? gen Osten gerichtet.
Die Mauer an sich ist die Sehenswürdigkeit der Stadt und hat eine Länge von 5 km und ist 10 bis 12 m hoch und hat eine Dicke von 3 bis 5 m. Um diesen Wall herum befand sich ursprünglich noch ein weiterer Wall, der jedoch im Jahr 1232 abgerissen wurde.
Der innere Wall befindet sich im nordöstlichen Teil des äußeren Walls. Durch Mauern wird die Burg vom äußeren Wall abgetrennt, wobei innerhalb dieses Walls ein Hügel liegt, auf dem sich heute ein Stadtteil von Diyarbakir befindet. Diese heißt Viran Tepe. Der innere Wall verfügt über noch einmal 16 Türme und 4 Tore. Von diesen öffnen sich jeweils zwei zur Stadt hin, die anderen beiden nach außen.
In Diyarbakir findet in jedem Jahr das so genannte Wassermelonenfestival statt. Bauern erhalten hier für ihre Ernte an Wassermelonen eine Auszeichnung.
