Geschichte

Das heutige Staatsgebiet der Türkei gehörte vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins 4. Jahrhundert n. Chr. unter der Herrschaft des Römischen Reiches. Nach der Teilung des Römischen Reiches viel Kleinasien dann a Ostrom. Durch Theodosius I. wurde im Jahr 380 n. Chr. das Christentum zur Staatsreligion erhoben. Konstantinopel wurde dabei Mittelpunkt der Ostkirche. Das Weströmische Reich ging im Jahr 480 unter.



Ebenfalls Konstantinopel war dann auch die Hauptstadt des Byzantinischen Reich. Bis zur Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahre 1453 hatte das Byzantinischen Reich dabei bestand. Für das Byzantinischen Reich hatte Anatolien dabei als Kornkammer eine sehr große Bedeutung, nachdem Ägypten dem Reich verloren gegangen war.

Nachdem Konstantinopel an das Osmanische Reich gefallen war, expandierte das Osmanische Reich weiter. In den folgenden 50 Jahren brachte es Serbien, Griechenland, Bosnien und Albanien unter seine Kontrolle. Darüber hinaus auch Moldawien, sowie Khanat und Krimtataren. Über lange Zeit kontrollierte das Osmanische Reich dabei die wichtigsten Handelsrouten zwischen Europa und Asien im Mittelmeer und Schwarzen Meer.

Die osmanischen Herrscher beanspruchten dabei ab dem Jahr 1460 den Titel Kalif. Das Osmanische Reich war dabei ein feudaler Militärstaat. Aus wirtschaftlicher Sicht wurde es vom Lehnwesen getragen, wobei dem Militär das Hauptaugemerk galt, denn die Vergabe von Ländereien war mit der Teilnahme am Kriegsdienst verbunden. Die Timar waren dabei nicht vererblich. Das Osmanische Reich kassierte darüber hinaus Kriegsgewinne und Tributzahlungen aus de zahlreichen unterworfenen Gebieten.

Im 16. Jahrhundert fielen den Osmanen Syrien, Ägypten und Palästina, aber auch Gebiete von Nordafrika, was dem Osmanischen Reich eine Weltmachtstellung verlieh. In den Jahren 1520 bis 1566 entstanden zahlreiche Bauwerke, die noch heute erhalten sind und von der damaligen Blütezeit des Osmanischen Reichs zeugen.