Türkische Geschichte
Das heute Staatsgebiet der Türkei ist die Wiege einer Reihe von Kulturen, die bisher noch nicht alle erforscht sind. Wie zum Beispiel die Höhlen in Karain belegen, wurde das Gebiet schon vor rund 13.000 Jahren besiedelt.
Die ursprüngliche Heimat der Türken war dabei eigentlich Westchina und Zentralasien. Auf das Gebiet der heutigen Türkei kamen die Türken im 11. Jahrhundert. Damals fand eine Invasiion der Seldschuken statt. Große Teile Anatoliens wurden damals durch deren Heere erobert. Berühmt ist dabei die Schlacht von Manzikert.
Aus der Zeit der hellenischen Besiedlung um 700 v. Chr. herum, die entlang der Ägäisküste ihre Anfänge nahm, sind noch heute Hinterlassenschaften vorhanden. Gleichzeitig wurde Anatolien aber auch von anderen Völkern besiedelt. Für eine Besiedlung der Kimmerer, die laut Herodot Anatolien in der Zeit um 700 v. Chr. jedoch gibt es bis heute archäologischen Belege. Die Lydier hingegen gründeten an der ägäischen Küste ein Königreich. Dessen Hauptstadt war Sardes. Deren letzter König war Krösus, der wegen seinem großen Reichtum bekannt wurde.
Aber Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. bis 333 . Chr. - bis zur Schlacht von Issos - herrschten über weite Teile Kleinasiens die Perser. Sie wurden jedoch von Alexander dem Großen besiegt, der das Alexanderreich gründete. Nach dem Ende dieses Reichs wurde Anatolien wiederum von mehreren Völkern besiedelt. Hierbei waren sehr bedeutsame Reiche, die der
Bithynien, der Pontos, der Kappadokien, sowie das keltische Galatien, aber auch Pergamon.
Danach brachten im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. die Römer Anatolien unter ihre Kontrolle, wodurch das Gebiet der heutigen Türkei zum Römischen Reich gehörte.
