Mardin

Mardin ist ohne Zweifel eine der ältesten Städte der Türkei. Ob ihre Geschichte wirklich bis zur Sintflut zurückreicht, ist jedoch nicht belegbar. Die Stadt in Südostanatolien liegt nahe der Grenze zu Syrien und dem Iran. Neben Istanbul ist sie vielleicht die multikulturellste Stadt der Türkei: hier trifft man auf Kurden und Türken, Araber und Aramäer; neben dem Türkisch spricht man auch kurdisch, arabisch und aramäisch.

Das Stadtbild von Mardin weist viele arabische Einflüsse auf. Die Stadt, die die Türkei mit dem Nahen Osten verbindet, hat allerlei Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das Adlernest zu bieten. Dabei handelt es sich um eine Festung, die 500 Meter über der sich vor ihr ausbreitenden Ebene liegt. Besteigt man die Feste, wird man mit einen traumhaften Ausblick bis hinein nach Syrien und in den Iran belohnt. Sehr sehenswert sind auch die Medresen und Moscheen der Stadt. In der S?tti-Radaviye-Medrese soll es einen Fußabdruck des Propheten Mohammed geben, was sie zum regelrechten Pilgerort für zahlreiche Muslime auch aus dem Ausland macht. Erwähnenswert ist auch das Kloster Zafaran im Tur Abdin Gebirge. Das alte, syrisch-orthodoxe Kloster wird nach wie vor von Mönchen betrieben und verfügt über eine umfangreiche Bibliothek. Übrigens: die Gästezimmer des Klosters können auch Touristen beziehen.

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