Türkei - eine unvergessliche Reise

Unsere Entscheidung für uns einen jährlichen Urlaub fiel in diesem Jahr auf eine Rundreise in die Türkei. Von Deutschland aus flogen wir nach Antalya mit direktem Transfer in unser Hotel. Das inzwischen schon sehr spät war und wir auch kaputt vom Flug waren, da es auch unser erster Flug war, nahmen wir unser Abendessen zu uns und gingen anschließend auch gleich schlafen um für den nächsten Tag fit zu sein.



Zweiter Tag
Unser zweiter Tag beziehungsweise unter erster richtiger Urlaubstag begann mit einem kräftigen Frühstück. Mit dem klimatisierten Reisebus ging's dann durch das Taurusgebirge in die anatolische Hochebene von Konya und dem antiken Ikonium. Es war diesem Tag sehr heiß, so dass wir sehr froh waren das unser Bus über eine Klimaanlage verfügte. In der ehemaligen Hauptstadt desseldschukischen Reiches besuchten wir das Kloster der tanzenden Derwische mit dem Grab des großen islamischen Mystikers Mevlana Celaled - din Rumi. Nach einer Mittagspause setzten wir die Fahrt durch die weite Steppenandschaft Zentralanatoliens über Askaray nach Kappadokien fort. Unser Abendessen und Übernachtung fanden dann auch in Kappadokien statt.

Tag drei
in der einzigartigen Landschaft Kappadokiens, die über Jahrtausende hinweg durch Vulkanausbrüche und die nachfolgenden Erosionen entstand, fanden wir zahlreicher Felsenkirchen und Höhlenwohnungen. Vom Gipfel des höchsten Tuffsteinkegels, Uchisar, bekamen wir erste Eindrücke und genossen den Blick auf die wunderschöne bizarre Landschaft. Auf einem Spaziergang im Tal der Mönche, auch Pasabag genannt, erhielten wir einen Überblick über die siedlungshistorische Entwicklung der Region, die sehr stark vom frühen Christentum geprägt wurde. Die Höhlenkirchen vorGöreme waren einst Zuflucht vor Einsamkeit suchender und Askese ausübender Emeriten. Aus Ikonagrafischer Sicht gehören in die Wandmalereien der Kirchen zu den wichtigsten und bedeutendsten des gesamten Landes. Das Andersen und die Übernachtung fand wieder in Kappadokien statt.

Tag vier und fünf
Inmitten der kargen Landschaft ähnelt das Ihlara Tal einem wasserreichen Garten. Die 14 kilometerlange Schlucht bot jahrhundertelang Einsiedlern und Verfolgten Schutz. Wir wanderten im Schatten von Pappeln und Weiden am Melendiz Fluss entlang nach Belisirma. Die Ortschaft Güzelyurt ist bekannt für ihre viele Klosteranlagen und ihre malerische Lage. Deshalb war dies unser nächster Besichtigungspunkt. Nach einer Fotopause bei Göre, einer Siedlung die hauptsächlich aus Höhlenwohnungen besteht, besuchten wir in Nevsehir die Ibrahim - Pasa - Moschee. Die im 18 Jahrhundert in Auftrag gegebene Moschee besteht aus einem Gebetshaus, einer Bibliothek und einem Armenhaus. Nach dem Frühstück besuchten wir am nächsten Tag die ehemalige griechische Siedlung Sinasos. Das heutige Mustafapasa ist mit seinen traditionellen Herrenhäusern, Teehäusern, Weingärten, Kirchen und Moscheen einer der interessantesten Orte von ganz Kappadokien. In Avanos lernten wir dann noch in einer regionalen Teppichmanufaktur Teppichknüpferinnen kennen Sie uns ihre Künste präsentierten. In Özkonak verschafften wir uns ein Bild über die labyrinthähnlichen unterirdischen Gänge der unterirdischen Stadt mit seiner einstigen unterirdischen Wohnweise. Zum Abschluss unserer Reise wanderten wir durch das von Wasser und Wind ausgehöhlte rote Tal. Vogel zwitschern, fruchtbares Ackerland in den Schluchten, verlassene Kirchen und Höhlenwonungen prägten dort das Ambiente und verschafften uns einen unvergleichlichen und unvergesslichen Abschied.