Türkei - Faszination der Antike
Da wir dieses Jahr zum ersten Mal mit unseren Kindern reisen wollten, und unser Ziel die Türkei war, entschlossen wir uns unseren Urlaub im Winter zu verbringen, da es dann nicht so heiß ist, aber immer noch so angenehm, dass man sich an der frischen Luft aufhalten kann. Nach einem angenehmen Flug genossen wir den besonderen Service und wurden direkt vom Flughafen in Antalya von unseren Reiseleitern in Empfang genommen und zu unserem Hotel gefahren. Dort gab es gleich einen Begrüßungscocktail und ein gemeinsames Abendessen im großen Speisesaal. Am nächsten Morgen hieß das Ziel Myra. Entlang der malerischen Küste mit ihren einsamen Buchten, Kiefernwäldern und klaren Bächen fuhren wir nach Demre, dem einstigen beziehungsweise ehemaligen Myra. Dort besichtigten wir das gut erhaltene römische Theater und die lykischen Felsengräber aus vorchristlicher Zeit, die auf die kontinuierliche Besiedlung der Region hindeuteten. Der heilige Nikolaus wurde unweit von Myra geborenen. Dann besichtigten wir seine Grabeskirche und der Tag endete in der landschaftlich reizvoll gelegenen Stadt Fethiye, in der wir schließlich auch zu Abend aßen und in einem Mittelklassehotel übernachteten.
Tag drei: Den Vormittag verbrachten wir in Dalyan, wo sich die lykische und karische Kultur die Hand reichen. Während einer Bootsfahrt durch die Schilflandschaft des Dalyan-Deltas konnten wir die majestätischen Felsengräber der karischen Herrscher bewundern. Nach einem kleinen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet erreichten wir die antike Stadt Kaunos. Am Fuße der Akropolis erhebt sich das Theater, das schönste und beste erhaltene Bauwerk der Stadt. In der Nähe des antiken Hafens, von dem einst Früchte, Harz und Salzfisch verschifft wurden, bot sich uns noch die Gelegenheit zum Mittagessen. Anschließend fuhren wir durch das fruchtbare Mäandertal über die ägäische Küste nach Kusadasi, dass zu den beliebtesten Urlaubsorten des Landes zählt. Dort aßen die zu Amt und übernachteten anschließend in einem roten Mittelklassehotel.
Der vierte Tag begann schon sehr früh mit einer Fahrt nach Milet. Dies war in archäischer Zeit die mächtigste ionisch griechische statt an der kleinasiatischen Westküste. Auf ihren mit Marmor gepflasterten Straßen diskutierten damals die Philosophen Thales und Anaximander die Grundlagen der Naturphilosophie. Monumentale Bauwerke, wie das Theater, die Faustina-Thermenund das Markttor der Südagora aus der römischen Kaiserzeit gehörten an diesem Tag zu unseren Höhepunkten.
Tag fünf: Unser Ziel war nun Pamukkale. Die schneeweißen Kalksteinterrassen, die über Jahrtausende hinweg durch die Ablagerung verschiedener Mineralien entstand ist ein Wahrzeichen von Pamukkale. Pamukkale ist nicht nur ein bedeutender Kurort, sondern zugleich mit den Überresten der römischen Siedlung Hierapolies eine der größten archäologischen Parks des Landes. Ein Spaziergang durch die Ausgrabungsstätte und die großen antiken Nekropole von Hierapolis versetzte uns eindrucksvoll zurück in die glanzvolle Zeit der antike. Anschließend ging es zurück nach Antalya. Hier hatten wir noch die Möglichkeit einer ausführlichen Stadtrundfahrt und einen gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt zu machen, bevor wir uns dann auch schon wieder auf die Heimreise machen mussten. Unser Reiseleiter fuhr uns zum Flughafen und half uns noch beim Check in. Wir hätten unseren Urlaub am liebsten verlängert, so sehr haben wir ihn genossen. Die Freundlichkeit der Menschen dort, lasst uns noch lange in Erinnerungen schweifen. Unseren nächsten Urlaub verbringen wir garantiert wieder in der Türkei.
