Unser erster Türkeiurlaub

Als mein Mann, das erste mal den Wunsch hegt in die Türkei zu fliegen war ich vorerst nicht ganz so stark begeistert, denn schließlich sind wir schon seid Jahren immer zusammen in Spanien gewesen und daran hatte ich mich nicht nur gewöhnt sondern auch immer wieder gefreut. Doch er wollte nun endlich mal etwas neues aus probieren und so hatten wir es zunächst einmal nicht ganz so einfach etwas neues zu finden das auch unserer beiden Geschmäcker zu sagt. Nach langen Überlegen und auch vielen Hotel die in frage gekommen währen haben wir uns für eines in Kumköy entschieden, das ist ein Ort der noch vor Side, an der Türkischen Riviera liegt.



Mit dem Flieger waren wir dann ungefähr drei Stunden unterwegs bevor wir dann in Antalya am Flughafen gelandet sind. Wir sind schon früh geflogen und hatten dadurch noch den ganzen Tag vor uns.
Bei der Ankunft waren wir erst einmal erstaunt wie warm es auch schon so früh am morgen sein kann, denn als wir aus dem Flugzeug ausgestiegen sind umhüllte uns auch schon gleich eine warme hülle, die allerdings sehr angenehm und auch gut zu ertragen war. Nachdem wir dann auch unsere Koffer hatten ging es weiter zu den Bussen die uns zum Hotel bringen sollten, unser war schnell gefunden und auch sehr schnell start klar, das war sehr angenehm, denn dadurch mussten wir nicht mehr so lange warten bis wir endlich los fahren können.

Die fahrt zum Hotel dauerte ein wenig mehr als eine Stunde, doch unterwegs konnten wir uns ja die Zeit damit vertreiben das wir uns die Umgebung angeschaut haben. Das was man hier an den Straßen zu sehen bekommen hat war sehr unterschiedlich. Zum einen sind überall viele kleine oder auch große Geschäfte mit vielen Menschen die sich vor ihnen tummeln, aber auch Wohnungen die nur zur Hälfte fertig waren mit ihrem Bau, aber trotzdem haben die Menschen schon drinnen gewohnt. Im Hotel wurden wir sehr herzlich auf deutsch empfangen und wir fühlten uns auch schon gleich sehr gut aufgehoben, denn auf den ersten Blick hielt das Hotel schon was es versprochen hat.

Unser Urlaub sollte natürlich nicht die ganze Zeit so verlaufen das wir nichts sehen, denn schließlich sollte man auch andere Dinge ausprobieren wenn man ein Land neu erkundet, also haben wir gleich die erste Sprechstunde mit der Reiseleitung in Anspruch genommen um zu erfahren was wir denn alles vor Ort machen könnten. Sie hat uns verschiedene Ausflüge vorgeschlagen, von denen wir dann als erstes auch den Ausflug zu den Wasserfällen in Antalya in Anspruch genommen haben, zwar mussten wir dann wieder die ganze Strecke mit dem Bus fahren aber wir wollten ja etwas sehen. An dem Tag als es los ging zu den Wasserfällen waren wir schon ein wenig aufgeregt. Der Reiseleiter der Bus mit uns gekommen war hat immer versucht uns bei Laune zu halten und ein bisschen etwas über Land und auch Umgebung erzählt. Bei den Wasserfällen angekommen, war ich ganz fasziniert von einem kleinen Camel das vor dem Eingang lag und wollte natürlich auch gleich ein Foto machen, doch sollte man dabei immer genau aufpassen, denn das ganze sollte mich dann 5 € kosten und so habe ich es mir dann doch lieber verkniffen. Die Wasserfälle an sich waren sehr schön und auch den Ausflug wert, teilweise konnte man auch dahinter gehen wenn man keine Angst vom Nass werden hat.

Da der Ausflug auch ein wenig anstrengend war sind wir am nächsten Tag nur im Hotel geblieben. Abends allerdings haben wir uns entschlossen in Side essen zu gehen und haben dort ganz am Ende der Strasse, beim Hafen ein Mexikanisches Restaurant gefunden das wir nur empfehlen können, es war nicht nur vom Essen her sehr lecker sonder auch alles drum und dran hat uns gut gefallen und auch die Preise waren vollkommen in Ordnung.
Die Türkei hat so viel zu bieten das es schon ganz schön schwierig ist innerhalb nur kurzer Zeit eine Menge zu sehen und auch noch zu entspannen, deswegen muss man einfach öfter wieder her kommen um all seine Fassetten kennen lernen zu können. Jetzt bin ich echt sehr froh dass mein Mann den Vorschlag gemacht hat, denn ansonsten hätten wir wohl eine Menge verpasst.