Ferien auf Bodrum
Unseren letzten Urlaub in der Türkei haben wir auf der Halbinsel Bodrum verbracht, das liegt an der Türkischen Ägäis und ist noch nicht so überlaufen mit deutschen Urlaubern, aber dafür gibt es hier um so mehr Engländer, Holländer und auch Einheimische die ihren Urlaub hier verbringen.
Bevor wir uns für Bodrum, das übrigens übersetzt Keller bedeutet, wurde uns von freunden empfohlen, die ihre Urlaub selber dort verbracht haben.
In der Türkei waren wir zwar schon des öfteren, aber dann immer an der Türkischen Riviera in Side, Antalya oder auch Alanya, denn das waren so die einzigen Orten die uns auch ein Begriff waren, wenn es um Urlaub in der Türkei geht.
Allerdings war Bodrum dann doch mal eine ganz andere alternative. Allein bei der Ankunft war es schon ein wenig anders, denn hier herrscht nicht ein so schwüles Wetter wie in den anderen Regionen, es war zwar trotzdem sehr heiß aber es wehte ein angenehmer Wind der genau die richtige Temperatur hatte.
Unser Hotel war in Bitez ein Ort der auch zu Bodrum gehört, denn Bodrum selber hat leider nicht so schöne Strände, der schönste soll zwar in Gümbet sein, aber hier liegen die Hotels alle an der Strasse mit den ganzen Bars, Restaurants und auch Discotheken und wir waren uns dann nicht ganz so sicher, ob wir dann abends wenn wir nicht unbedingt unter die Leute möchten auch in Ruhe schlafen können.
In Bitez war es nicht so das Problem, hier hatten wir auch ein Hotel direkt am Strand und obwohl hier schon eine Menge Hotels sind, ist es dennoch sehr naturbelassen, was diesen Ort seinen eigenen Charm verleitet und auch zu einem schönen Erholungsort macht.
Aber nur faulenzen steht bei uns nicht wirklich an der Tagesordnung und ganz besonders nicht dann wenn man das erste mal in einem anderem Ort Urlaub macht.
Einen Mietwagen hatten wir uns in denn ersten Tagen schon bei der Reiseleitung angemietet, denn so ist man einfach viel unabhängiger und kann sich so bewegen wie man möchte. Zwar fährt hier alle Nase lang auch einer dieser blauen Busse, die auch sehr günstig sind, aber das Auto ist uns dann doch bequemer.
Nach Bodrum in die Innenstadt zu fahren dauert auch gar nicht so lange und man sollte es auf jeden Fall auch mal tun. Wir sind zuerst am Hafen spazieren gegangen, hier liegen eine Menge Boote mit denen man eine Tagestour in die verschiedenen Buchten der Halbinsel machen kann, das ist sehr empfehlenswert, da es nicht nur richtig viel Spaß macht, sondern man wird auch richtig schön braun dabei und hat das schöne Meer einfach den ganzen Tag um sich herum.
Am Hafen findet man auch das Wahrzeichen von Bodrum und zwar ist das die Burg, in der sich auch das Museum für Unterwasserarchäologie befindet. Hier werden verschiedene Fundstücke aus gesunkenen Schiffen ausgestellt und auch Nachbauten verschiedener Schiffe. Der Eintritt kostete zwar um die 8 €, aber der Blick von ganz oben lässt sich eh nicht bezahlen, es war einfach nur wunderschön.
Wir sind dann weiter durch die Stadt gebummelt, das Angebot an Geschäften, Restaurants und Bars ist auch hier besonders groß. Wenn wir eins gemerkt haben, dann das Bodrum auf jeden Fall ein gutes Reiseziel für alle ist die Abend auch immer losgehen möchten.
Doch stehen sie Preise hier schon in einem ganz anderen Verhältnis als an der Türkischen Riviera. Warum das so ist kann ich mir auch nur selber zusammen reimen, entweder weil es so viele Engländer gibt oder auch weil Bodrum gerade bei der Türkischen Prominenz auch sehr beliebt ist.
Doch auch wenn wir nicht gerade so die Party Menschen sind haben wir es uns nicht nehmen lassen wenigstens ein mal in die berühmte Open Air Disco Halikarnas zu gehen, die Disco ist echt riesig und die Show die einem hier geboten wird ist auch nicht von schlechten Eltern. Als wir da waren war ein Türkischer Bauchtänzer da, der das Publikum verzauberte, aber auch der DJ war richtig gut.
Doch egal zu welchem Anlass man in Bodrum Urlaub macht und ist ob nur zum baden, Party machen, auf Entdeckungstour zu gehen, Sport zu treiben oder auch einfach mit der ganzen Familie, für jedermann ist das passende dabei und keiner kommt auch nur irgendwie zu kurz.
