Istanbul, das alte Konstantinopel

Wir sind immer wieder gerne in den verschiedenen Städten der Welt unterwegs um die Länder die wir üblicherweise bereisen auch einmal von einer anderen Seite kennen zu lernen und das geht am besten wenn man auch wirklich ins land hinein geht und nicht nur am Strand in einem Hotel liegt.
Unsere Letzte Reise hat und ins alte Konstantinopel gebracht, besser gesagt ins heutige Istanbul, die heimliche Hauptstadt der Türkei, denn auch wenn man immer selber davon ausgeht das Istanbul die Hauptstadt ist dann ist das leider falsch gedacht, denn die Hauptstadt der Türkei ist Ankara und liegt eher im Norden des Landes. Einen Flug dort hin zu bekommen war zum einen überhaupt nicht schwer und vor allem, da wir anscheinend außerhalb der Saison geflogen sind waren die Tickets auch noch sehr günstig.

Da wir unsere Reise individuell gebucht haben hatten wir natürlich auch keinen Transfer zum Hotel das wir uns ausgesucht haben, aber das sollte nicht das Problem werden, denn wer in eine Weltmetropole Reist muss auch mal zu sehen das er alleine zurecht kommt und so haben wir uns einfach ein Taxi genommen, doch sollte man nicht wirklich glauben, das die Menschen hier, wie in der Urlaubsregionen auch Deutsch oder Englisch verstehen, das ist nämlich nicht wirklich der Fall. Unser Hotel war von außen sehr unscheinbar, aber von innen erstrahlte es dann sehr hell und auch freundlich. Beim Check In an der Rezeption haben wir uns noch einige Tipps geben lassen, was alles am besten ist anzuschauen und was sich wirklich lohnt, denn wir hatten nur eine Woche um Istanbul und auch die Menschen ein wenig besser kennen zu lernen und das ist für so eine große Stadt nicht gerade besonders viel Zeit.

Am ersten Tag machten wir uns nach einem guten Frühstück dann erst einmal zu den so üblichen Sehenswürdigkeiten auf, wie der Blauen Moschee und auch dem Topkapi Palast. Beides war sehr beeindruckend und ganz besonders die Moschee ist eine echte Augenweide, zu der zeit als wir da waren, waren auch einige Einheimische da die gebetet haben, das war schon sehr toll mal zu sehen. Aber das ist nicht das einzige was man sich hier anschauen sollte, denn schließlich gibt es noch so vieles Mehr was diese Stadt zu bieten hat.

Istanbul ist die einzige Stadt der ganzen Welt die auf zwei verschiedenen Kontinenten liegt und wir waren auf der Europäischen Seite untergebracht, aber natürlich wollten wir auch mal die Asiatische Seite erkunden und sind dann mit der Fähre über den Bosporus rüber gefahren und in Kadiköy im Hafen wieder ausgestiegen. Man kann zwar auch mit dem Bus oder Sammeltaxi fahren, aber das fanden wir dann am interessantesten. Ich muss dazu sagen das die Asiatische Seite nicht viel anders ist als die Europäische, auch hier sind tausende von Menschen entweder zu Fuß in den Bussen oder auch mit dem Auto unterwegs, dazu ist echt zu sagen wer hier mit dem Auto fahren kann ist echt zu beneiden, denn jeder scheint nur das zu machen was er möchte. In Kadiköy haben wir uns dann erst einmal im Hafen hingesetzt und etwas gegessen nur eine Kleinigkeit, denn wir wollten auch richtig Fit für den Einkaufsbummel durch die Stadt sein.

Die Stadt an sich ist zwar schon etwas größer, aber die Einkaufspassage ist sehr übersichtlich. Wir konnten uns hier gut zu Recht finden und es ist echt erstaunlich was man hier alles geboten bekommt da soll noch mal jemand behaupten, die Türkischen Frauen tragen nur Kopftuch, absoluter Blödsinn. Leider gab es an diesem Tag kein Fußballspiel im Fenerbahce Stadion das sich auch in Kadiköy befindet, denn sonst hätten wir gerne eines gesehen, denn schließlich sollen die Türken ja so Fußball verrückt sein, wie keine anderen.

Einen ganz besonderen Tipp hat uns noch die Mitarbeiterin von der Rezeption gegeben, denn mit Baden sieht es in Istanbul ein wenig mager aus, außer man fährt hinüber zu den vor gelagerten Inseln. Wir sind einen Tag auf die Büyük Ada gefahren, die große Insel, denn hier gibt es auch Strandabschnitte wo man ganz in Ruhe, mit den Einheimischen zusammen baden gehen kann. Auf der Insel war es richtig schön, wir sind mit einer Kutsche gefahren, denn Autos sind hier nicht erlaubt, und konnten mal so alles was wir erlebt haben in der ganzen Revue passieren lassen.

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